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Mehr als nur die Frage nach Inhalten: Zuverlässiger und sicherer Einsatz von digitalen Medien im Unterricht

digitalen Medien im Unterricht

Der Einsatz von digitalen Medien im Unterricht – ob beim Homeschooling oder in der Schule – erlebt aufgrund der Corona-Pandemie eine große Nachfrage. Doch für eine nachhaltig sinnvolle Umsetzung spielen dabei nicht nur die Qualität der Lehrmaterialien eine große Rolle, sondern auch die besonderen technischen Anforderungen an eine sichere und zuverlässige Nutzung.  

In vielen Schulen hapert es leider selbst im Jahr 2020 noch an einer adäquaten Ausgangslage für das Lernen mit online bereitgestellten Inhalten. Dringlichste Aufgabe ist zunächst die Schaffung einer flächendeckenden und performanten Basisinfrastruktur mit guter WLAN-Abdeckung und einer Zugriffsmöglichkeit auf zentrale Dienste wie Schulserver oder Lernplattformen, um digitales Lernen überhaupt zu ermöglichen. Jedes Bundesland legt in seinen Lehr- und Bildungsplänen fest, was gelehrt werden soll. Ob die Umsetzung mit Hilfe von analogen und digitalen Medien stattfindet, ist darin allerdings nicht vorgeschrieben, also frei wählbar. Bedeutet das freie Bahn für die neue Form des Lernens? Leider nicht, denn was pädagogisch sinnvoll erscheint, ist nicht automatisch auch digital anwendbar. Daher müssen didaktische Planung und verfügbare Technik eine Symbiose eingehen, um zukunftsfähige Konzepte für Schulen nach vorn zu bringen.

Für die Bereitstellung einer zukunftsorientierten, lernfördernden IT-Infrastruktur sind unterm Strich nicht nur die zentralstaatliche Ebene des jeweiligen Schulministeriums und die einzelnen Schulen dafür verantwortlich, Kosten zu ermitteln und Voraussetzungen zu erfüllen, sondern auch die kommunalen Schulträger als sogenannte Sachaufwandsträger. Die Argumentation für den Einsatz von Budgets muss also vom Fleck weg gleich mehrere Parteien überzeugen. Flexible Mietmodelle, die direkt alle Bedarfsfelder abdecken sind da besonders attraktiv. Dass bei der anschließenden Beratung und Umsetzung in vielen Fällen versierte Unterstützung von Experten aus dem IT-Umfeld nötig ist, liegt ebenfalls auf der Hand. Besonders, wenn nach dem ersten Schritt des Aus- oder Aufbaus einer geeigneten Infrastruktur Themen wie „Bring Your Own Device“ oder Cloud-Computing in den Fokus rücken, da diese den Schulen sowohl aus technischer als auch aus datenschutzrechtlicher Sicht einige Voraussetzungen abverlangen. In dieser ungewöhnlichen, durch die Corona-Pandemie geprägten Zeit, haben viele Unternehmen und Lösungsanbieter zum Glück schnell reagiert und Schulen mit speziellen Services und Anwendungen unter die Arme gegriffen. Doch auch wenn die Umstände dynamisch sind und rasche Reaktionen verlangen, ist es zwingend notwendig, dass sicherheitstechnische Themen wie Datenschutz, Urheberrecht bei der Auswahl von Lehrmaterialien sowie Cybersecurity nicht außer Acht gelassen werden. Mit maßgeschneiderten und individualisierbaren IT-Gesamtpaketen bestehend aus vorkonfigurierter Hardware, Software und auch Services rund um Sicherheit und Administration, begeben sich Schulen auf den richtigen Weg. Denn damit bekommen sie viel Leistung für wenig administrativen und monetären Aufwand. Ein Beispiel hierfür ist das CaaS (Classroom as a Service) Konzept mit monatlichen Raten, welches dem bekannten WaaS (Workplace as a Service) stark ähnelt, und es den beteiligten Entscheidern möglichst leicht macht.

Um den reibungslosen Einsatz digitaler Medien in Bildungseinrichtungen sicherzustellen, werden mit CaaS und den damit verbundenen Dienstleistungen die folgenden fünf Bausteine abgedeckt: 

  • Zugang zum Internet mit WAN, LAN und WLAN
  • Zentrale Administration, Organisation und Sicherheit (per Fernwartung)
  • Standardisierte Applikationen
  • Ausstattung mit betriebsfertigen Endgeräten
  • Ausbildung von Lehrern & Schülern

Für sichere IT und lehrreiche Inhalte braucht es Kompetenz vor der virtuellen Tafel

Wenn es um die Nutzung und Wartung einer IT-Infrastruktur im Schulumfeld geht, fehlt es häufig an Verantwortlichkeiten. Nicht weil die Bereitschaft fehlt, sondern weil Lehrkräfte sich nicht gewappnet fühlen. So muss der Lehrkörper durch kontinuierliche Schulungen zunächst digitale Kompetenzen aufbauen, um lehrreiche Inhalte entwickeln und schließlich den sicheren Einsatz von digitalen Medien gewährleisten zu können. Ganz besonders im Hinblick auf Datenschutz und -sicherheit müssen Lehrkräfte eine gewisse Medienkompetenz besitzen, um Schülerinnen und Schüler entsprechend anzuleiten und, um Minderjährige an das Thema heranzuführen. Ziel sollte sein, digitale Inhalte nicht nur zu nutzen, sondern individuelle Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation zu fördern – sowohl auf Seiten der Lehrkräfte als auch bei den Kindern und Jugendlichen. Entsprechende Trainings- und Support-Services können ebenfalls im Rahmen von Konzepten wie CaaS ohne Mehraufwand und Zeitverlust abgerufen werden und resultieren in einem geschärften Bewusstsein für Sicherheit im Umgang mit Lehrmaterialien, die nicht klassisch analog sind. Nur so gelingt es, schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen einen selbstbestimmten und kritischen Umgang mit Hardware und entsprechenden Inhalten zu lehren, bei dem auch Produktivität und Kreativität weiter eine große Rolle spielen. Sowohl für Schulen als auch für die IT-Branche ist das Entwicklungspotenzial enorm. Gemeinsam muss daran gearbeitet werden, neue Investitionen in zukunftsfähige Lösungen für digitales Lernen zu transformieren.

 Was für Schulen gilt, ist auch fürs Homeoffice interessant: Viele Unternehmen sind aktuell damit beschäftigt, nachhaltige Homeoffice-Lösungen für ihre Mitarbeiter*innen zu konzipieren. Dabei müssen sie ähnliche Herausforderungen stemmen wie Schulen. Auch hier lässt sich mit Hilfe von WaaS schnell und einfach eine umfassende, individuelle Lösung finden. Mehr Informationen dazu gibt es hier: Homeoffice leicht gemacht.

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